Amazon, Ebay und Co. sollen mehr Verantwortung übernehmen
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, erwartet von den Anbietern mehr Einsatz im Kampf gegen Fake-Bewertungen: „Verkaufs-, Buchungs- und Bewertungsportale oder auch Suchmaschinen müssen in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Fake-Bewertungen durch technische Filter- und Analysemethoden aufzuspüren und zu löschen“, so die Forderung.
Dabei fechten Marktplätze wie etwa Amazon und Ebay schon seit längerem einen Kampf gegen Windmühlen: Trotz vieler Innovationen gegen gefälschte Bewertungen finden sie sich immer noch massenhaft. So hat Amazon erst im September im Vereinten Königreich rund 20.000 solcher Fake-Rezensionen gelöscht.
Das Bundeskartellamt kritisiert, dass die meisten Portale bislang lediglich Wortfilter nutzen oder sich auf nachträgliche Meldungen von auffälligen Bewertungen verlassen. Noch zu wenige – wie etwa Amazon – würden auf Machine Learning setzen oder die Produktbewerter vorab prüfen.
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