In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über Amazons Schnäppchen-Event, den Prime Day.
Dieser Sommer ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Es ist der erste Sommer seit Jahren, in dem der Amazon Prime Day nicht stattfindet und Schnäppchenjäger demzufolge eine Hatz weniger verbuchen können. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern die hitzigen Tage und das alljährlich grassierende Sommerloch genutzt, um den Kunden mit dem Mega-Schnäppchen-Tag richtig einzuheizen und die eigenen Umsätze ordentlich nach oben zu treiben.
Das Einzige, was in diesem Jahr allerdings grassiert, ist das Coronavirus. Und das hat Amazon bekanntermaßen schon so einige Probleme bereitet. – Nicht etwa, weil die Kunden dadurch ausgeblieben wären und die Geschäfte in ein tiefes Loch gerissen hätten. Ganz im Gegenteil: Die Nachfrage im Online-Handel war so gewaltig, dass der Konzern manche Produkte priorisiert verschicken und andere hingegen vernachlässigen musste, um dem riesigen Bedarf nachzukommen.
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