Amazon lässt offenbar wieder ein Stück Normalität in sein Geschäft. In den Logistikzentren in den USA hat der Marktplatz begonnen, die Produktsortimente von FBA-Händlern und Vendoren in den Lagern aufzunehmen. Auch nicht-essentielle Produkte stehen wieder auf der Agenda, berichtet Internetworld unter Berufung auf Cnet. Die bisherigen Mengenbeschränkungen bei der Anlieferung seien aufgehoben, so eine Amazon-Sprecherin. Im April gab es bereits leichte Lockerungen, die Lagermöglichkeiten waren bislang aber stark begrenzt.
Auch in Deutschland berichten Händler von einer Normalisierung. Manche Logistiklager würden demnach bereits wieder große Pakete bis zu einem Gewicht von 23 kg annehmen und remissionieren. Aufgrund der Abstands- und Hygiene-Regeln wurden seit Anfang April quasi keine schweren Pakete mehr angenommen, weil Pakete ab 15 kg stets zu zweit bewegt werden sollen.
Außerdem ist der Prime-Versand wieder schneller geworden. In der Coronakrise mussten Prime-Kunden bislang teilweise mehrere Tage und Wochen auf Bestellungen warten. Mittlerweile werden die meisten Prime-Produkte wieder innerhalb von ein bis zwei Tagen verschickt. Zudem wird seit einigen Tagen auf der Startseite von Amazon wieder die Unterseite „Angebote“ für reduzierte und günstige Produkte verlinkt.
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