Gute Nachrichten für Amazon-Händler, die den FBA-Service nutzen: Das Unternehmen hat den Mitte März verhängten Anlieferstopp für nicht-lebensnotwendige Produkte in seinen Logistikzentren offenbar ein Stück weit aufgehoben. Wie die Internet World berichtet, informierte Amazon Händler im Laufe des Wochenendes über den Schritt.
„Wir werden über den 5. April 2020 hinaus Produkte priorisieren, die wir annehmen können. Wir können diese Liste aber nun erweitern“, heißt es laut Internet World in der Mitteilung. Aufgrund eingeschränkter Kapazitäten werde die Erweiterung „Schritt für Schritt für einzelne Artikel“ vorgenommen, erklärt Amazon weiter.
FBA-Händler sollen im Seller Central unter „Lagerbestand auffüllen“ prüfen können, ob ihre Produkte wieder angeliefert werden können. Ob die Anlieferung wieder möglich ist, hänge von der Nachfrage, dem aktuellen Lagerbestand und der Kapazität der Logistikzentren ab. Zudem müsse Amazon in den Logistikzentren die Richtlinien der Gesundheitsbehörden einhalten.
Mit dem letzteren Hinweis dürfte Amazon den Mindestabstand zwischen Mitarbeitern meinen. Ein Zwei-Mann-Handling von Paketen mit mehr als 15 Kilogramm Gewicht wäre damit derzeit unmöglich.
Amazon will den Bericht „Lagerbestand auffüllen“ regelmäßig entsprechend der Kapazitäten in den Lagern aktualisieren. Erste Händler hätten am Wochenende bereits in den sozialen Medien berichtet, dass sie ihre Produkte wieder über das FBA-Programm anliefern konnten.
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danke für Ihre Nachricht. Momentan bietet Amazon noch keine Erleichterungen für Händler, soweit wir wissen. Wir fragen jedoch gern nochmal bei Amazon an und berichten dann ggf. wieder, sollte es etwas Neues geben.
Beste Grüße,
die Redaktion
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habe vor kurzem eine Anfrage an Amazon gestellt, warum die Lieferzeiten freier Händler (nicht BFA) auf, bis zu 14 Tagen zurückgesetzt werden, so dass der Käufer den Eindruck hat, es gäbe beim Händler Lieferschwierig keiten. Die Folge daraus: Der Kunde sucht sich eine andere Plattform um sein Artikel früher zu bekommen. Dem Händler entstehen somit erhebliche Umsatzeibußen, muss aber dennoch die montl. Gebühren in voller Höhe zahlen.
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AmazonApr 03, 2020 07:15 PM
Guten Tag!
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich sehe, dass bei Ihren ASINs das versprochene Lieferdatum auf den 9.-11. April verschoben sind. Wegen der aktuellen Krisensituation in Deutschland und auch weltweit wurden bei allen ASINs von allen Verkäufern, die zu keiner Prioritätsware gehören, die Lieferdaten verschoben. Es ist zu erwarten, dass der Umsatz sinkt bei Produkten, die keine Prioritätsware sind, nicht am letzten Platz aus dem Grund, dass Verbraucher wegen der ungewissen Lösung dieser Krisensituation mit Nicht-Priorität sware sparsam geworden sind.Wir beobachten aufmerksam die Entwicklungen von COVID-19 und deren Auswirkungen auf unsere Kunden, Vertriebspartne r und Mitarbeiter.
Infolgedessen sind einige Produkte wie Haushaltsklamme rn und medizinische Versorgung nicht vorrätig. Vordiesem Hintergrund priorisieren wir vorübergehend Haushaltsklamme rn, medizinische Versorgung, Reinigungsmitte l und andere wichtige Produkte, die in unsere Fulfillment-Zen tren gelangen, damit wir diese Produkte schneller empfangen, auffüllen und an Kunden versenden können.
Für andere Produkte haben wir die Lieferzeiten vorübergehend verschoben oder die Produkte vorübergehend deaktiviert. Wir verfolgen einen ähnlichen Ansatz für unsere eigenen Einzelhandelsprodukte.
Wir werden Sie informieren, sobald wir den regulären Betrieb wieder aufnehmen.
Freundliche Grüße
Amazon Verkäuferservice
Es gibt genügend Käufer, die nicht nur Covit-19 spezifische Artikel bestellen möchten. Gerade in diesen Zeiten sehnen sich die Leute nach etwas Normalität, wie z.B. Gartenarbeit, Haus dekorieren usw.
Mein Eindruck ist folgender: Amazon will sich als Retter der Welt aufspielen und macht so ganz nebenbei
mit seiner BFA Strategie und eigene Artikel den doppelten Jahresumsatz.
Was meinen Sie dazu?
Mit lieben Grüßen
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