Fälschungen, die über Online-Marktplätze verkauft werden, sind ein Problem, da der Kunde sich in der Regel im Nachhinein mit ohnehin nicht ganz einwandfreien Anbietern auseinandersetzen muss. Amazon oder Ebay sind in diesem Fall nicht direkt haftbar, als Kunde kann man maximal auf den guten Willen der Marktplätze hoffen. In Deutschland sind Marktplätze „erst ab Kenntnis“ haftbar. In den USA will man dieses Problem nun offenbar verstärkt angehen. In dieser Woche wurde ein Gesetzesvorschlag eingebracht, der die Marktplätze für Fälschungen haftbar machen soll, die über ihre Plattformen verkauft werden.
In dem sogenannten Shop Safe Act of 2020 werden mehrere Schritte skizziert, die E-Commerce-Plattformen unternehmen müssen, um den Verkauf von gefälschten Produkten oder Plagiaten durch Dritthändler zu unterbinden. Falls die Marktplätze nichts unternehmen, können sie haftbar gemacht werden. Der Republikaner Doug Collins sieht gar das Leben von Kunden in Gefahr, „weil gefährliche gefälschte Produkte die Online-Marktplätze überfluten“, zitiert CNBC aus einem Statement. Der Kongress müsse eine Rechenschaftspflicht schaffen, um zu verhindern, dass „diese gefährlichen Produkte in die Häuser von Millionen von Amerikanern gelangen“, so Collins weiter.
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Vielleicht werden dann auch dieser Fake-Shops wie
[Anm.: Link von der Redaktion entfernt]
geschlossen.
Hier werden seit einiger Zeig Produkte von EBAY.de zum halben Preis angeboten.
Die Bilder wurden einfach mit übernommen und verstoßen damit gegen das Urheberrecht.
Auch ein Teil unserer Artikel sind betroffen.
Leider hat man aus Deutschland keine Handhabe dagegen vorzugehen.
Auch EBAY kann oder will nicht dagegen vorgehen, obwohl alle Produkte von diesem Markplatz stammen.
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