Amazon agiert sowohl als Online-Händler als auch als Plattform für Drittanbieter. Das Unternehmen muss damit einen Balance-Akt zwischen dem eigenen Geschäft und der Stärkung der Händler meistern. Mit dafür verantwortlich ist Dr. Markus Schöberl, Director Seller Services Germany bei Amazon. Wir haben mit dem Manager über den Amazon Marketplace, die Rolle des Unternehmens und der Kritik, der sich das Unternehmen ausgesetzt sieht, gesprochen.
OnlinehändlerNews: Herr Schöberl, Sie sind bereits seit 2011 bei Amazon Deutschland. Wie war damals der Einstieg bei dem größten Online-Händler Deutschlands und wie hat sich das Unternehmen in Ihren Augen in den vergangenen Jahren verändert?
Markus Schöberl: Der hundertprozentige Fokus auf die Kunden hat mich immer fasziniert. Täglich fragen wir uns, ob wir unserem Anspruch einen Schritt nähergekommen sind: das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu sein. Und in meiner Rolle darf ich das gleichzeitig für zwei verschiedenen Kundengruppen machen – Endkunden und Verkaufspartner auf dem Amazon Marktplatz. Abgesehen von dieser Mission haben sich seit 2011 aber einige Dinge verändert. Damals hatten wir zum Beispiel viel weniger Mitarbeiter, heute sind wir mehr als 18.000 Festangestellte in Deutschland. Und 2011 kamen nur ca. 38% der weltweit auf Amazon verkauften Produkte von anderen Anbietern, heute sind es weit mehr als die Hälfte. Seit meinem Start bei Amazon haben wir für unsere Partner und Kunden auch viele neue Programme gestartet wie Amazon Handmade, speziell für Kunsthandwerker, Amazon Launchpad für StartUps, Amazon Business für gewerbliche Anbieter, Prime durch Verkäufer, das Verkaufspartner ermöglicht, ihr Sortiment im Eigenversand als Teil von Amazon Prime anzubieten, und insbesondere auch sehr viele Investitionen getätigt, um das Verkaufen bei Amazon zu internationalisieren und damit auch kleinen Anbietern ein Schaufenster in die ganze Welt zu bieten.

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Wie Bitte, eine Händler Bewertung über amazon wird gar nicht erst Angeboten
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Nicht ein Wort in ihren Phrasen entspricht annähernd der Wahrheit.
Die Chinesen, und Nicht EU Händler inkl. UK haben sog. Narrenfreiheit in jeglicher Hinsicht. Die Gegängelten sind die deutschen Händler. Irrwitzige Pagiatsvorwürfe , unfairste Behandlung von roboterähnliche n Verkauferservicemitarbeitern.
Nullkommanull Hilfe.
Es bleibt nur alles zu schlucken, solange man noch Geld verdient.
Schämen sie sich Herr Schöberl, für so eine Schmierenkomödi e, die sie hier verbreiten.
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Einfach nur noch ein Witz!
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Gesperrte Konten/Artikel: das Prinzip dahinter ist gut und auch richtig. Allerdings wie Amazon damit und den betroffenen Händlern umgeht wiederspricht komplett folgender Aussage von Hr.Schöberl: "... verlangen dafür aber auch, dass sich alle an dieselben hohen Standards halten." Das entsperren der Konten oder Atikel ist für die Händler eher ein Spießruten lauf. Es gibt in AMZ Universum eine Abtl. die dafür (sperren und entsperren) zuständig ist. Der Support (einziger Ansprechpartner für die Händler in solchen Fällen) hat selber keinen persöhnlichen Kontakt zu diesem Team. Alles läuft über ein internes Ticket-System. Als Händler ist man hier total ausgeliefer: man weiss nicht wann man wieder entsperrt wird, noch ob die Angaben (die man vom Support bekommt)was man tun muss, damit man wieder entsperrt wird, richtig sind. In meinem konkreten Fall, wurden im Dez.'19 zweimal die selben Artikel von AMZ deaktiviert. Nachdem (in enger Zusammenarbeit mit dem Support) die Artikel wieder aktiviert worden sind, wurden die selben Artikel nur eine Woche später wieder deaktiviert. Die AMZ Begründung weshalb die Artikel wieder deaktiviert worden sind, wiederspricht den vorherigen Aussagen was man tun muss, damit die Artikel entsperrt werden können. Mein learning daraus: man ist in solchen Fällen AMZ total ausgeliefert, da man sich seitens AMZ selber wiederspricht, was den zu tun ist um AMZ-regelkonfor m auf dem Marketplace handeln zu können.
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