Fazit: Mehr Professionalität nötig
Das Fazit der Studienmacher – und der Rat an die Händler: „Wer erfolgreich auf Online-Marktplätzen verkaufen will, muss schon lange mehr tun, als nur Produkte online zu listen“, warnt Oliver Lucas von Ecom Consulting. „Wer in dem immer härter werdenden Geschäft überleben und mitverdienen will, braucht eine Strategie, Personal und Tools – und keinen Praktikanten, der die Aufgaben nebenbei miterledigt.“ Unternehmen müssten ihr Marktplatzgeschäft professionalisieren.
Doch auch die Studien-Verantwortlichen können ihre Kompetenz bezüglich der Informationen noch steigern: Je nach Quelle ist mal von 365, mal von 344 befragten Unternehmen die Rede, mal stammt die Befragung aus dem „Frühjahr“, mal vom „Juni und Juli 2019“. Auf Nachfrage von OnlinehaendlerNews haben die Verantwortlichen die Zahl der befragten Unternehmen auf 365 korrigiert.
In der Internet World, die die Studie mit in Auftrag gegeben hat, ist die Kritik an den befragten Online-Händlern sogar noch expliziter: Dort ist von „Steinzeitmethoden“, „Blindflug“ und einem „Mangel an Grundlagen“ die Rede.
Viele Online-Händler kritisierten auch die Zusammenarbeit mit den Marktplätzen – vor allem mit Amazon. Bei Ebay war das Feedback deutlich besser. Dieses Bild zeigte sich auch in der Händlerbund-Studie über deutsche Marktplätze.
Die Studie „Marktplatzstrategien im deutschen Einzelhandel 2019“ kann man hier runterladen.
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