Auch in diesem Herbst wartet Ebay mit einer ganzen Reihe Neuerungen für den Marktplatz auf. Im aktuellen Herbst-Update hat sich der Marktplatz vor allem den Verkäuferschutz zur Brust genommen. Ab dem 1. Oktober werden die Verkäuferschutz-Maßnahmen für Ebay-Plus-Verkäufer erweitert. Der Verkäuferschutz wird auch dann gelten, wenn der Artikel von einem Kunden erstanden wurde, der Ebay Plus nicht nutzt. Wird aus Sicht des Händlers etwa ein falscher Grund bei einer Retoure angegeben oder ist der Artikel defekt oder nicht im beschriebenen Zustand, beteiligt sich Ebay ab dem 1. Oktober an den Rücksendekosten. Im Ebay-Rückgabeprozess kann der Händler künftig bis zu 50 Prozent der Rückerstattungskosten abziehen, um den Wertverlust zu kompensieren, etwa wenn ein Artikel vom Käufer benutzt oder beschädigt wurde.
Der Marktplatz weist auf Nachfrage darauf hin, dass die Händler einen Vertrauensvorschuss genießen. Wendet sich ein Händler wegen entsprechender Probleme an Ebay, werde der Fall ohne weitere Kontakte oder Nachweise geprüft. Wichtig sei natürlich, dass der Händler den Käufer meldet. Das Unternehmen will klassische Rücksendefälle wie das „verrauchte Faschingskostüm“ oder den „Flachbildfernseher nach der Fußball-WM“ vereinfachen. Das Unternehmen wolle den Prozess entschlacken.
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Mit diesem Wissen, kann man das ganze aber auch geschickt mit einpreisen bei der Rückerstattung, schließlich hat man ja einen Schaden den man hier in Rechnung stellt auch entstanden Kosten sind für mich ein Schaden.
Wenn der Betrag besonders nennenswert ist, kann einem aber auch hier der eBay-KuDi helfen,
sofern dieser z.B. gerade das Gutachten akzeptiert hat, kann man ihn auch gleich auf eine Gutschrift der Provision ansprechen.
Teilweise Gutschrift kann er aber leider technisch nicht (Stand Anfang 2019), dann nimmt man halt wiederwillig eine vollständige Gutschrift ;-)
Glücklicher Weise kommt das ja nicht oft vor, aber eBay ist hier schon auch mal Kulant.
Kann mir aber auch vorstellen, dass die Kulanz etwas von deinen Umsätzen dort abhängt.
Und natürlich macht auch der Ton dort die Musik.
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nicht ganz wenn man Paypal nutzt bekommt man die Verkaufsbegbühr en von Ebay nicht zurück.
MfG
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Davon abgesehen, konnte man schon immer die Rückerstattung via Paypal auch anteilig veranlassen, bekam aber ggfs. weniger Rückendeckung wenn der Kunde auf die Barrikaden ging.
Ggfs. muss(te) man dann eben entsprechende Gutachten vorlegen um die Rückbehaltungsg ründe zu belegen und dann bekommt man auch Recht.
Kann man das nicht, z.B. weil der Aufwand in keinem Verhältnis zum einbehaltenen Betrag steht, erläutert dem Sachbearbeiter den Sachverhalt jedoch sachlich und gut nachvollziehbar , hat dieser bei eBay wiederum einen gewissen Entscheidungssp ielraum für Kulanzlösungen, in denen beide Parteien Ihr Geld erhalten und ebay dafür "in die Presche springt".
Das ist seit Jahren so und hat mit eBay-Plus noch garnichts zu tun.
Auf derlei Ideen würde beim Amazon KuDi wohl keiner kommen, da ist nichts mit Rückendeckung.
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Da frage ich mich doch ob das rechtlich so durchsetzbar ist.
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genau, so ist es.
Beste Grüße,
die Redaktion
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ah das eine ist ein Zuschuss.
Ok stört mich nicht bei mir muss so oder so der Käufer die Rücksendekosten tragen ausser es stimmt was mit unserer Ware nicht natürlich.
Scheint aber so das bei Warenbeschädigu ngen nur PLus Verkäufer bis zu 50 % abziehen dürfen richtig?
MfG
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einen grundsätzlichen Verkäuferschutz haben alle Ebay-Händler. Plus-Händler genießen in der Hinsicht ein paar mehr Vorteile als Nicht-Plus-Händ ler. Hier gibt's die ausführlichen Infos: ebay.de/.../...
Beste Grüße,
die Redaktion
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Das Ebay-Plus Programm erhält endlich "echte" Mehrwerte und dann sogar gleich für Händler UND Kunden, denn der kostenlose Versand hilft ja nicht, wenn ohnehin auch außerhalb des Programms der kostenlose Versand forciert wird.
Die Änderungen der Artikelmerkmale sind zwar mit Arbeit verbunden, zahlen sich aber für Händler letztendlich aus, wenn man findbar ist, trotz bzw. DANK Filtermöglichkeiten.
Jedenfalls Schritte in eine richtige Richtung und vielleicht schnallt der ein oder andere Händler, dass ebay wesentlich mehr an seinen Händlern liegt (wie man hier sieht), als Amazon.
Das zeigt sich ja auch allein im Kundenservice, der einfach Welten besser für den Händler arbeitet.
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