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Amazon reaktiviert gesperrte Händlerkonten

Veröffentlicht: 30.07.2019
imgAktualisierung: 29.09.2020
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
30.07.2019
img 29.09.2020
ca. 2 Min.
Amazon-Logo
© Eric Broder Van Dyke / Shutterstock.com
Amazon hatte vergangene Woche mehrere Konten gesperrt, nun wurden viele Händler benachrichtigt, dass die Konten wieder freigegeben wurden.


In der vergangenen Woche hatte Amazon mehrere Accounts von Händlern gesperrt. Die Begründung lautete: „Ihr Konto steht mit einem Konto in Verbindung, mit dem auf unserer Website keine Waren verkauft werden dürfen. Daher können Sie nicht weiter bei Amazon.de verkaufen.“ (wir berichteten

Nun erhielten zahlreiche Händler, deren Accounts über mehrere Tage nicht verfügbar war, eine neue Meldung des Unternehmens, die OnlinehändlerNews auf Nachfrage von der Pressestelle zur Verfügung gestellt wurde. Darin räumte Amazon ein, dass die Kontosperrung irrtümlich gewesen sei: „Sehr geehrter Vertriebspartner, Ihr Konto wurde kürzlich gesperrt und ist nun wieder freigegeben. Wir arbeiten kontinuierlich daran, schlechte Akteure zu identifizieren und aus unserem Geschäft auszuschließen, um so gleiche Wettbewerbsbedingungen für Vertriebspartner und ein zuverlässiges Erlebnis für die Kunden zu schaffen. Leider haben diese jüngsten Bemühungen zu einer fehlerhaften Sperrung Ihres Kontos geführt.“  

Amazon will Ursachen offenbar noch prüfen

Welche konkreten Ursachen bzw. Maßnahmen zur Suspendierung der Händler auf dem Marktplatz geführt hatten, gibt das Unternehmen nur vage an. So heißt es weiter, dass man über mehrere Teams und Überwachungsverfahren verfüge, die mögliche Fehler bereits proaktiv erkennen. Hier wolle man prüfen, „warum diese Prozesse den Fehler, der sich auf Ihr Konto ausgewirkt hat, nicht erkannt haben, so dass wir lernen und uns verbessern können.“ Zudem entschuldigte sich der Konzern: „Wir haben Ihr Konto wiederhergestellt und entschuldigen uns zutiefst für die dadurch verursachten Unannehmlichkeiten. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Probleme mit Ihrem Konto haben.“

Andere Amazon-Seller erhielten wenige Tage zuvor auch Schreiben mit folgendem Inhalt: „Wir haben Ihren Account und die Informationen, die Sie bereitgestellt haben, überprüft, und haben entschieden, dass Sie wieder auf Amazon verkaufen dürfen“, wie uns ein Händler mitteilte. 

Dies bestätigen laut Internetworld auch weitere Händler. Auch steht die Frage im Raum, ob oder inwieweit Amazon für mögliche Schäden aufkommen könnte. Wir haben dazu nachgehakt und berichten an dieser Stelle gegebenenfalls über Neuigkeiten. 

Veröffentlicht: 30.07.2019
img Letzte Aktualisierung: 29.09.2020
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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HvomWalde
30.07.2019

Antworten

Was noch viel kritischer bei Amazon ist, ist die Werbung mit Fakepreisen:
amazon.de/.../...
Dieser Artikel kostet schon im EK deutlich mehr, dem Kunden wird suggeriert, dass er den Artikel sobald er verfügbar ist zu diesem Preis erhält. Das ist aber nicht der Fall. Sobald er dann verfügbar ist schnellt der Preis auf die normale Höhe hoch. Damit sollen Kunden bewusst davon abgehalten werden, den Artikel woanders zu kaufen.
Amazon hat meinen Kommentar dazu auf der Amazon Seite gestrichen mit der Begründung:
Vielen Dank für die Übermittlung einer Kundenrezension auf Amazon. Nach einer sorgfältigen Prüfung kann Ihre Rezension in dieser Form nicht auf der Website veröffentlicht werden.
Das war mein Kommentar:
Der Preis ist ein Fake Preis. Der Artikelpreis ist falsch, da der EK schon höher liegt. Hier soll der Kunde bewusst getäuscht werden.
Da Amazon das regelmäßig sollte mal jemand tätig werden
Richard
30.07.2019

Antworten

Ich finde die Begründung von Wortfilter eigentlich ziemlich plausibel:
wortfilter.de/.../
Stefan Inri
30.07.2019

Antworten

Mein Konto wurde Feb 2018 gesperrt zusammen mit den anderen 250.000 Konten..

Aber aber die Sperre wurde von Amazon nie aufgehoben.
Sperrt weiter Konten lieber Amazon Verein. Irgendwann will hoffentlich niemand mehr über Amazon was verkaufen.. Das wäre das beste !