Gefälschte Markenprodukte sind ein Problem auf dem Amazon-Marktplatz. Das weiß auch Amazon selbst. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht gestand das Unternehmen ein, dass man „unter Umständen nicht in der Lage“ sei, die Einstellung von gefälschten Markenprodukten zu verhindern. Im vergangenen Jahr führte Amazon darum die Brand Registry 2.0 ein, die es Markeninhabern erleichtern soll, Produktfälschungen zu identifizieren und dagegen vorzugehen.
Offenbar gelingt das bislang aber nicht so, wie es sollte. Laure Bourdeau vom französischen Markenschutz-Anbieter Ebrand kritisiert im Interview mit Shopanbieter die Praxis bei der Meldung einer Urheberrechtsverletzung. „Ohne weiteres“ würden rechtsverletzende Listungen nicht entfernt. „Häufig bekommen wir zu hören, dass unsere Anfrage ‚unvollständig‘ ist, oder dass die betreffende Marke ‚ungültig‘ oder nur ‚beschreibend‘ ist, obwohl es sich um eine eingetragene Marke handelt“, beklagt Bourdeau.
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die gleiche Erfahrung mit amazon bezüglich des Markenschutzes habe ich auch gemacht. Immer wieder fehlen angeblich Angaben und man reicht zum Xten Mal die selben Unterlagen ein. Bis ich einen Anwalt eingeschaltet habe. Dann ging es plötzlich, das die fakes entfernt wurden. Man fühlt sich von amazon richtig verschaukelt!
MfG
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