Das israelische StartUp Fiverr vermittelt in seinem Online-Marktplatz kreative und digitale Dienstleistungen. Freiberufler können über Fiverr Dienste wie App-Entwicklung, Übersetzungsaufgaben oder Grafikaufträge anbieten. Ab sofort steht Fiverr auch in Deutschland zur Verfügung, lokalisiert und mit länderspezifischen Funktionen. Schon jetzt habe der Marktplatz des StartUps aus Tel Aviv 130.000 Nutzer aus Deutschland, so Internet World. Ein „offizieller“ Start hierzulande ist also nur konsequent. In Deutschland soll der Fokus vor allem auf kleinen und mittleren Unternehmen und auf StartUps liegen. Das Büro in Berlin ist die erste europäische Niederlassung des Unternehmens und startet mit einem fünfköpfigen Team. Bis Anfang 2019 soll das Team auf zehn Mitarbeiter anwachsen.
Schon 2011 versuchte Fiverr, in Deutschland Fuß zu fassen, aber erfolglos. Damit es diesmal besser läuft, soll von Anfang eine lokale Community aufgebaut werden, zudem will man die potenziellen Nutzer mit Service-Angeboten, Informationsveranstaltungen und einer angepassten Social-Media-Strategie erreichen. „Gerade Deutschland mit seiner starken Wirtschaft und den vielen kleinen und mittleren Unternehmen ist für uns ein hochattraktiver Markt. Aber auch deutsche Freiberufler sind gefragter denn je. Unsere Umfragen zeigen, dass Made in Germany bei Dienstleistungen international ein klares Qualitätssiegel ist“, so CEO Micha Kaufman.
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