Amazon: Userdaten wurden öffentlich gemacht

Veröffentlicht: 22.11.2018
imgAktualisierung: 22.11.2018
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 3 Min.
22.11.2018
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Amazon auf Smartphone
© Twin Design/Shutterstock.com
Amazon hat Kundendaten auf seiner Website öffentlich gemacht.



Ausgerechnet vor dem Black Friday, einem der wichtigsten Shoppingtage für Amazon und dem traditionellen Startschuss für das Weihnachtsgeschäft, ist Amazon jetzt eine schwere Datenpanne unterlaufen. In den USA und Europa hat der Online-Händler versehentlich die Namen und E-Mailadressen einiger seiner Kunden auf der Website öffentlich gemacht. Laut dem Unternehmen soll es sich dabei allerdings um keinen Hack, sondern einen technischen Fehler gehandelt haben, der inzwischen wohl wieder behoben wurde.

Betroffene User hat der Konzern bereits per E-Mail über die Panne informiert: „Wir kontaktieren Sie, um Sie wissen zu lassen, dass unsere Website versehentlich und aufgrund eines technischen Fehlers Ihre E-Mailadresse veröffentlicht hat“, wird das Schreiben auf Techcrunch zitiert. Weiter heißt es in der Mail, dass der Fehler inzwischen behoben wurde und der Nutzer weder sein Passwort ändern, noch andere Schritte unternehmen muss.

Harsche Kritik auf Social Media

Viele betroffene Kunden des Online-Riesen haben inzwischen laut Kritik geäußert und ihren Unmut darüber bei Social Media öffentlich gemacht. Besonders die vage und unspezifische E-Mail des Unternehmens hat sowohl bei Usern als auch bei Sicherheitsexperten die Vermutung aufkommen lassen, dass Amazon wichtige Informationen zurück hält. Anderen kam die Benachrichtigung sogar wie ein Spam-Versuch vor. Genauere Details zur Ursache und Größenordnung der Datenpanne wollte Amazon auch auf Nachfrage von Techcrunch nicht preisgeben. Auch dem Hinweis, User bräuchten ihre Zugangsdaten nicht ändern, sahen Nutzer kritisch entgegen. 

 

 

Veröffentlicht: 22.11.2018
img Letzte Aktualisierung: 22.11.2018
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