Werbung in ChatGPT: Pilotphase startet schleppend

Veröffentlicht: 23.03.2026
imgAktualisierung: 23.03.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
23.03.2026
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ChatGPT: Finger über App-Symbol
pavelyar105@gmail.com / Depositphotos.com
OpenAI testet Werbung in den kostenlosen Versionen. Der Start des Anzeigen-Piloten verläuft allerdings eher schleppend.


OpenAI ist dabei, Werbung in den kostenlosen und Go-Versionen von ChatGPT in den USA auszurollen. Laut Unternehmensangaben läuft der Roll-out im Rahmen eines Anzeigen-Pilots, der auf ein zusätzliches Umsatzstandbein zielt. Angekündigt hatte OpenAI den Schritt bereits Anfang des Jahres.

Neuer Ad-Kanal für Händler

Für das Ad-Tech-Setup arbeitet OpenAI mit Criteo zusammen. Der Anbieter steuert eine Einkaufsoberfläche und Targeting-Funktionen bei. Laut Branchenberichten werden Werbekunden zu Budgets zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar bewegt, so Reuters. Zudem empfiehlt OpenAI, mehrere Varianten von Text- und Bildmotiven einzusetzen, um Ausspielung und Performance zu steigern.

Maue Nachfrage?

Ob die Einführung von Werbung so lukrativ wird, wie OpenAI sich das vorstellt, muss sich allerdings noch zeigen, denn die Nachfrage der Werbekunden scheint aktuell noch eher verhalten zu sein und auch der laut Experten eher konservative Roll-out sei nicht hilfreich, so CNBC. OpenAI begründet das vorsichtige Tempo damit, das Nutzererlebnis zuerst zu schärfen, bevor skaliert wird. Messdaten zeigen dennoch eine Dynamik: Mitte März lag die Zahl der ausgelieferten Anzeigen rund sechsmal höher als zu Monatsbeginn. Damit wurden bislang etwa fünf Prozent der mobilen ChatGPT-Nutzer erreicht.

Veröffentlicht: 23.03.2026
img Letzte Aktualisierung: 23.03.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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1 Kommentare
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cf
24.03.2026

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Das Nutzererlebnis zuerst zu schärfen heißt dann wohl soviel wie "Die Nutzer müssen erst langsam an die Werbeflut gewöhnt werden - wie der sprichwörtliche Frosch im heißen Wasser". Und irgendwann liefert die Kiste keine Antworten mehr sondern nur noch Werbemüll, wie youtube und ähnliche. Aber die Nutzer werden schon noch "weichgekocht" und lernen mit dem "Schmerz" zu leben. Ist wohl kein Zufall, dass die Abkürzung von social media "SM" ist :-)