Check-out entscheidet über Kundenbindung
Unter Fairness verstehen neun von zehn Händler:innen (89 Prozent) beispielsweise transparente Prozesse bei Rabatten und Aktionen, eine klare Preisgestaltung (88 Prozent) sowie einheitliche Informationen über diese (85 Prozent). 84 Prozent der Befragten setzen auf eine direkte Kommunikation mit der Kundschaft. Gut ein Viertel der Händler:innen (27 Prozent) bietet sogar direkt Lösungen oder Anpassungen an, sobald sich Kund:innen über Preise oder Angebote beschweren.
Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang aber die Erfahrung im Check-out: Laut 94 Prozent der Händler:innen hat der Prozess rund um Adresseingaben, Bezahlvorgang und Versand maßgeblichen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit. Diese Erlebnisse entscheiden darüber, wie viele neue Kund:innen gewonnen werden (73 Prozent) und ob sie erneut im Shop kaufen (84 Prozent).
„Für viele Händler ist Fairness ein zentraler Hebel für Kundenzufriedenheit und -bindung. Preisgestaltung, Check-out und Zahlungsoptionen müssen für Kund:innen nachvollziehbar und transparent sein. Nur so entsteht nachhaltiges Vertrauen, während intransparente Gebühren oder unsichere Zahlungsmodelle das Gegenteil bewirken“, fasst Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln und Gründer des ECC Köln die Ergebnisse der Studie zusammen.
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