Aber wie ist das mit dem Datenschutz?
Gerade nach den jüngsten Problemen bei PayPal Deutschland ist das Vertrauen in den Zahlungsdienstleister leicht angeknackst. Der Gedanke, dass PayPal mit unseren Daten nun also mehr als das bisher Notwendige tut, könnte auf viele also etwas fragwürdig wirken. Das Unternehmen selbst bestätigt jedoch, dass Kundendaten durch die neuen Werbemaßnahmen in keinster Weise gefährdet werden.
Das Offisite Ads Modell wird dabei als „privacy first transaction-based Advertising“ (zu Deutsch: „Datenschutzorientierte und transaktionsbasierte Werbung“) bezeichnet. Welche konkreten Maßnahmen zum Datenschutz ergriffen werden und ob Nutzer:innen die Möglichkeit haben, der Nutzung ihrer Daten zu widersprechen, wird jedoch nicht weiter ausgeführt.
Grundsätzlich werden die ohnehin durch PayPal erhobenen Daten durch das von PayPal verwaltete System offenbar nicht an Dritte weitergegeben. Allerdings könnte man hierzulande fragen, ob das Modell mit der DSGVO vereinbar ist. Schließlich dürfen nach dieser nur genau so viele Daten wie nötig und nur zum zuvor bekannten Zweck erhoben werden. Nutzer:innen von PayPal stimmten bisher dem Zweck der Zahlung zu, dass ihre Daten jetzt auch für Werbung herhalten sollen, könnte Datenschutzbehörden also hellhörig werden lassen. Im Gespräch mit OnlinehändlerNews betonte eine Unternehmenssprecherin, dass die Einhaltung der hiesigen rechtlichen Vorgaben bei der Entwicklung des neuen Angebots höchste Priorität gehabt habe.
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