Ob Geburtstagsgeschenk oder Sexspielzeug – nicht alle Einkäufe möchte man direkt mit der Umgebung teilen. Mehr als die Hälfte der Kund:innen haben innerhalb des letzten Jahres bestimmte Einkäufe verheimlicht, wie eine durch Galaxus beauftragte Studie von YouGov jetzt herausfand.
Welche Produkte besonders betroffen sind und wie Online-Händler:innen die Erkenntnisse in ihre Verkaufsstrategie einpflegen könne, schauen wir uns genauer an.
Geheimniskrämerei: Deutschland und Österreich weit vorn
Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut YouGov insgesamt 2.651 Menschen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich. Betrachtet man die regionalen Unterschiede, liegt Italien zwar mit insgesamt 57 Prozent heimlicher Käufe an der Spitze, dicht dahinter stehen jedoch Österreich mit 56 Prozent sowie Deutschland mit 55 Prozent.
Was die Geschlechterverteilung angeht, gibt es kaum Unterschiede: 51 Prozent der Frauen und 52 Prozent der befragten Männer verheimlichten im letzten Jahr Einkäufe. Anders sieht es dagegen bei den Altersgruppen aus. Vor allem Personen zwischen 15 und 29 Jahren (59 Prozent) sowie zwischen 30 und 44 Jahren (56 Prozent) legen Wert auf Diskretion. Bei den älteren Generationen nimmt die Geheimniskrämerei dagegen ab.
Vor wem verstecken Kund:innen ihre Einkäufe?
Gefragt wurde ebenfalls, vor wem die Einkäufe vorrangig versteckt werden. Wenig überraschend stehen hier Partner:innen mit 56 Prozent ganz weit vorn. Jedoch wurden auch Eltern (38 Prozent) und Kinder (18 Prozent) genannt – dabei spielt es vermutlich oft eine Rolle, wie die Lebensverhältnisse sind. In den meisten Fällen wird man vorrangig versuchen, Käufe vor Personen zu verbergen, die mit im gleichen Haushalt leben.
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