Preissuchmaschinen können Händlern helfen, Neukunden zu gewinnen. Doch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat festgestellt, dass die Preisvergleiche eine hohe Fehlerquote aufweisen – das kann für Händler deutliche Nachteile bedeuten.
(Bildquelle "Best Price"-Taste: jurgenfr via Shutterstock)
Sucht ein Kunde im Internet nach Produkten, die er sehr selten kauft und zuvor noch nicht online gekauft hat, nutzt er oft Preissuchmaschinen, um den günstigsten Preis zu finden. Das bietet Online-Händlern die Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen und diese für ihren Shop zu begeistern. Kommt es allerdings zu Problemen, springen die Kunden höchstwahrscheinlich schnell wieder ab. Genau solche Probleme will die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nun festgestellt haben.
Die Verbraucherzentrale hat neun Preissuchmaschinen untersucht. Billiger, Evendi, Guenstiger, Idealo, Google/Shopping, Kelkoo, Preis, Preissuchmaschine und Meta-Preisvergleich standen im Test der Verbraucherzentrale auf dem Prüfstand und mussten zwei Aufgaben erfüllen: Zum einen sollten fünf unverbindliche Preisempfehlungen von Elektrogeräten deutlich unterboten werden, zum anderen galt es, je ein Elektronik-Schnäppchen aus Prospekten zu schlagen.
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