Sie spielen, sie klicken, sie toben durch die Weiten des Internets: Kinder. Die digitale Welt ist so weit herangereift, dass schon die Kleinsten mit Laptop, Tablet und Smartphones umzugehen wissen. Um sich den Gegebenheiten der Zeit anzupassen, will Google schon bald eigene Accounts für Kinder in seine Dienste integrieren. Eine nette Absicherung oder ein schlauer Schachzug?

(Bildquelle Kind mit Laptop: Champion studio via Shutterstock)
In der aktuellen Praxis ist es durchaus üblich, dass sich Kinder selbst Accounts bei Google anlegen und sich dabei als Erwachsene ausgeben. Ein anderer Weg, Google-Services wie YouTube oder Google Mail zu nutzen, ist die anonyme Anmeldung. Kinder nutzen solche Verfahrensweisen, weil der Suchmaschinenriese momentan seine Dienste nicht offiziell für Minderjährige anbietet. Doch dies soll sich nun ändern.
Nach Informationen des WallStreetJournal arbeitet Google daran, das eigene System so umzustellen, dass Eltern die Möglichkeit erhalten, speziell angelegte Accounts für ihre Kinder zu überwachen und zu steuern. Dabei sollen sie nicht nur festlegen können, auf welche Weise ihre Zöglinge die entsprechenden Dienste nutzen, sondern auch die Kontrolle darüber behalten, welche Informationen über sie gesammelt werden. Auf diesem Gebiet soll das Unternehmen sogar schon einige Erfahrung gesammelt haben, da Google vor wenigen Monaten bereits an einer kindgerechten Version von YouTube gearbeitet haben soll.
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