Mächtig, maßgebend und schier unantastbar: So präsentieren sich die gigantischen Konzerne, die die digitale Welt beherrschen. Google zum Beispiel – an dem Unternehmen kommt keiner vorbei. Kein Nutzer, kein Händler, niemand. Und um die Macht solcher Monopolisten künftig besser regulieren und einschränken zu können, arbeitet das Bundeskartellamt intensiv an Plänen. Die neuesten Konzepte sehen vor, Google als „Versorgungsunternehmen“ einzustufen. Dann nämlich hätten die Behörden mehr Befugnisse über den Online-Giganten.

Der neueste Entwurf, der eine künftige Regulierung von Google in den Blick rückt, soll nach Informationen von ZDNet 30 Seiten umfassen. In ihm beschreibt das Bundeskartellamt, dass Google durch eine Einstufung als sogenanntes Versorgungsunternehmen an eine (wesentlich) kürzere Leine gelegt werden könnte als bisher. In diesem Fall müssten die Preise für Anzeigen in den Google-Suchergebnissen beispielsweise genau so reguliert werden wie jene Gebühren für Gas und Wasser.
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