Google Shopping: Neue Spezifikationen für den Produktfeed

Veröffentlicht: 08.07.2014
imgAktualisierung: 08.07.2014
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 3 Min.
08.07.2014
img 08.07.2014
ca. 3 Min.
Google aktualisiert die Spezifikationen für den Produktfeed für Google Shopping. Damit sollen Händler flexibler agieren können.


Wer als Händler seine Waren bei Google Shopping anzeigen lassen will, muss dem Suchmaschinenbetreiber einen guten Produktfeed zur Verfügung stellen. Damit können die Spezifikationen und Daten der Waren abgegriffen und schließlich in Google dargestellt werden. Nun wurden die Spezifikationen für den Produktfeed selbst aktualisiert – um Händlern mehr Flexibilität zu bieten.

Digitaler Einkaufswagen

(Bildquelle Digitaler Einkaufswagen: Finchen via Shutterstock)

Die Aktualisierung der Feedspezifikationen soll Händlern wieder mehr Flexibilität einräumen. In den letzten Monaten wurden die Ansprüche an den Produktfeed immer weiter erhöht. Google wollte – nicht ganz unverständlicherweise – natürlich möglichst ausführlich Feeds erhalten. Das kommt schließlich auch dem Händler zugute. Kunden bestellen im Internet nämlich vor allem dann, wenn die Produktbeschreibung ausführlich ist. Nun möchte Google seinen Händlern „mehr Flexibilität bei der Organisation ihrer Produktdaten“ bieten, wie das Google Shopping-Team im AdWords-Blog schreibt.

Neue Vorgaben für den Produktfeed

Künftig gelten laut Shopping-Team deshalb folgende Vorgaben für den Produktfeed:

    • Links zu Zielseiten für Mobilgeräte sind separat einzureichen, damit die Nutzer richtig weitergeleitet werden und das Einkaufen auf Google Shopping auch mit dem Handy Spaß macht.
    • Händlerdefinierte Produktpakete, z. B. eine Kamera inklusive Tasche und Objektiv, müssen jetzt als solche gekennzeichnet werden, damit sie auf Google Shopping entsprechend zu erkennen sind.
    • Neue Bekleidungsattribute ermöglichen eine detailliertere Beschreibung Ihrer Bekleidungsprodukte.
    • Das Attribut zur Artikelverfügbarkeit wird vereinfacht, so dass verschiedene Verfügbarkeitsstatusse klarer unterschieden werden können.
    • Für alle Attribute werden obligatorische Längenbeschränkungen eingeführt, damit die richtigen Produktinformationen angezeigt werden.

Google geht aber über die Aktualisierung der Attribute hinaus und überarbeitet derzeit auch die Empfehlungen zur Bildqualität. Zusätzlich werden neue Richtlinien für Zielseiten erstellt. Die neuen Spezifikationen für den Produktfeed müssen ab dem 30. September verwendet werden, aber Händler haben schon jetzt die Möglichkeit, die neuen Attribute einzureichen. Die komplette Liste der aktualisierten Produktfeedspezifikationen kann im Google Merchant Center eingesehen werden. Händler sollten sich möglichst zeitnah die neuen Spezifikationen ansehen und darauf umstellen – schließlich ist nur bei Erfüllung der Vorgaben gesichert, dass die eigenen Produkte auch bei Google Shopping angezeigt werden.

Veröffentlicht: 08.07.2014
img Letzte Aktualisierung: 08.07.2014
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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