Influencer machen zu viel Werbung und appellieren vor allem an Kinder und Jugendliche. Das belegt eine aktuelle Studie und wird von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) kritisiert. Allerdings zeigen sich Jugendliche mittlerweile durchaus medienkompetent.
Der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist das Influencer Marketing ein Dorn im Auge. Ein Gutachten der Hochschule der Medien (HdM) im Auftrag der KJM legt nahe, dass Influencer bei Youtube, Instagram oder Snapchat junge Leute häufig mit Werbung konfrontieren. In jedem zwölften Post eines Influencers „mittlerer“ Reichweite sei mit verbotenen direkten Kaufappellen an Kinder und Jugendliche zu rechnen. „Direkte Kaufappelle an Kinder und Jugendliche nutzen deren Unerfahrenheit aus. In einem kommerzialisierten Umfeld werden Kinder und Jugendliche direkt aufgefordert, ihre Eltern oder Dritte zu Käufen zu bewegen. Die Rechtslage ist dabei eindeutig: solche Kaufaufforderungen sind durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag untersagt“, so der KJM-Vorsitzende Wolfgang Kreißig laut W&V.
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