Influencer, die entsprechende Beiträge nicht als Werbung kennzeichnen, bekommen Probleme mit der Wettbewerbsbehörde. Allein seit Oktober 2017 wurden 16 Influencer abgemahnt, Tendenz steigend.
Dagi Bee, Bibis Beauty Palace und so weiter – Influencer sind heutzutage auch über die Internetgrenzen bekannt und ihre Relevanz, vor allem wirtschaftlich, steigt rasant. Der deutsche Markt ist zwar noch vergleichsweise klein – der 2017 gegründete Bundesverband Influencer Marketing (BVIM) schätzt das Bruttowerbebudget auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag – die Zuwachsraten sind aber rasant. Im vergangenen Jahr lagen sie laut BVIM zwischen 20 und 30 Prozent. Christina Kiel von der Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs geht „davon aus, dass es eine wachsende Branche ist“. Und mit steigender Relevanz steigt auch die Beachtung der Wettbewerbszentrale.
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Was aber Personen wie Bibi etc angeht - hier finde ich es teils schwierig, weil Jugendlichen, denen ggf. noch das Verständnis fehlt, ganz klar Werbung präsentiert wird. Hier sind teils wirklich fette Werbeverträge im Spiel, und ich finde, dass auch hier ein Augenmerk auf gerechten Wettbewerb gelegt wird.
Auf der einen Seite dürfen Unternehmen nicht an Schulen werben, auf der anderen Seite ist es oft scheinbar ok, dass Influencer Tausende von EUR damit verdienen, dass sie Jugendlichen kumpelhaft eine Dauerwerbesendu ng präsentieren.
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