Die unrechtmäßige Weitergabe von Nutzerdaten betraf wohl deutlich mehr Facebook-Accounts als ursprünglich angenommen. Auch deutsche User sollen betroffen sein. Facebook will in den kommenden Tagen die Personen informieren.
Und täglich grüßt der Datenskandal: Mal wieder sind neue Informationen rund um die unzulässige Datenverwendung der britischen Analysefirma Cambridge Analytica bekannt geworden. War ursprünglich von „nur“ 50 Millionen Useraccounts die Rede, wurde diese Zahl jetzt von Facebook selber auf 87 Millionen hochkorrigiert. Die meisten Nutzer (70 Millionen) stammen aus den USA. Aber auch auf den Philippinen, Indonesien und Großbritannien wurden Informationen von über einer Million User verwendet.
In einem Blogpost von Technikvorstand Mike Schroepfer geht das soziale Netzwerk außerdem darauf ein, was man in den nächsten Monaten für Schritte unternehmen werde, um die Sicherheit der User künftig zu gewährleisten. So wurde bereits das Feature gelöscht, welches Usern erlaubte, andere Nutzer anhand von Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu suchen. Außerdem soll die Kontrolle der auf Facebook verfügbaren Apps verstärkt und gleichzeitig deren Transparenz erhöht werden.
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