BR-Intendant Ulrich Wilhelm möchte eine deutsche Alternative zu den US-amerikanischen sozialen Netzwerken schaffen. Die „Super-Mediathek“ könnte mit Content von öffentlich-rechtlichen Sendern sowie den Inhalten deutscher Verlage bestückt werden.
Hierzulande gibt es faktisch keine Alternativen zu den sozialen Netzwerken großer US-amerikanischer Unternehmen wie Facebook und Google. Nicht erst durch den aktuellen Datenskandal um Cambridge Analytica und die gestohlenen Informationen auf Facebook (wir berichteten) ist das Bedürfnis nach einer Emanzipation von den scheinbar übermächtigen US-Plattformen präsent. Einen konkreten Vorschlag für eine Lösung äußerste jetzt BR-Intendant Ulrich Wilhelm. Geht es nach ihm, könnten sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit den deutschen Verlagen zusammentun, um Inhalte gemeinsam auf einer Art „Super-Mediathek“ anzubieten.
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