An Facebook und Google kommt eigentlich kein Werbetreibender vorbei. Doch obwohl die Potenziale hier riesig sind, scheint das Problem mit kritischen Inhalten Dritter immer schlimmer zu werden. Unilever droht nun mit Konsequenzen.
Unilever ist als Werbepartner äußerst lukrativ. Der Verbrauchsgüterkonzern kann zahlreiche namhafte Marken sein Eigen nennen: Angefangen bei Lebensmittelmarken wie Ben & Jerry’s, Bertolli, Knorr oder Pfanni über Reinigungs- und Putzmittel wie Coral, Domestos und Skip bis hin zu Hygiene- und Kosmetikartikel wie Axe, Dove und Rexona – das hauseigene Sortiment ist riesig.
Natürlich dürften sich große Plattformen wie Google und Facebook nach solch einem prominenten Werbepartner sehnen. Doch Unilever zeigt sich derzeit äußerst unzufrieden über die Situation auf den entsprechenden Portalen: Wie Spiegel Online mit Verweis auf Reuters und CNN berichtet, drohte Keith Weed, Marketingvorstand von Unilever, den digitalen Unternehmen mit der Entziehung der Werbeaufträge – sofern „diese ihre Plattformen nicht besser überwachen“. Dies habe Weed auf einer kalifornischen Werbekonferenz verlauten lassen.
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