Im letzten Jahr wurden allein in Deutschland insgesamt 771 Milliarden E-Mails und somit 145 Milliarden mehr als 2016 versendet und empfangen. Das haben Berechnungen von Web.de und GMX ergeben. Die beiden E-Mail-Anbieter gehen von einem weiteren Wachstum in diesem Jahr aus.

© oatawa - Shutterstock.com
771 Milliarden E-Mails wurden allein in Deutschland im letzten Jahr versendet und empfangen. Damit stieg die Zahl im Vergleich zu 2016 um 145 Milliarden beziehungsweise 23 Prozent und erreichte ein neues Rekordniveau. Das hat eine Erhebung der bekannten E-Mail-Anbieter Web.de und GMX ergeben, die nach eigenen Angaben zusammengenommen auf 38 Millionen E-Mail-Konten kommen und damit knapp die Hälfte der hiesigen Postfächer bereitstellen.
In die Berechnung, die auf Statistiken der Radicati Group, einer ARD/ZDF-Online-Studie und Marktdaten der E-Mail-Postfächer bei Web.de und GMX basieren, wurden nicht nur privat verschickte Nachrichten, sondern auch Newsletter mit einberechnet. Genau das ist auch das Format, das die Deutschen am häufigsten in ihren Postfächern hatten. Danach folgen E-Mails von Online-Shops und sozialen Medien wie etwa Facebook, Instagram und Xing. Spam-Mails wurden jedoch für die Erhebung außer Acht gelassen.

© Web.de / GMX
Kommentar schreiben