Organische Reichweite eingebrochen
Für Social Media Manger in den genannten Ländern ergibt sich daraus eine Schlussfolgerung: Um von Usern im privaten Feed gesehen zu werden, muss Geld in die Hand genommen werden. Man kann sich in den regulären Feed als Fanpage nur noch einkaufen. Der aktuell laufende Test sorgt in den betroffenen Ländern bei Fanpage-Posts für drastische Einbrüche der organischen Reichweite. Wie der Journalist Filip Struhárik auf Medium herausstellt, verzeichnen slowakische Medienseiten beispielsweise nur noch ein Viertel der Interaktionen seit der Umstellung der Feeds Ende der vergangenen Woche.
Hatten die Meldungen über die Einbrüche der organischen Reichweite bei Facebook für viel Verunsicherung gesorgt, hat Facebook laut Medium.com mittlerweile bestätigt, dass der Test nicht global umgesetzt wird und es auch keine Pläne dazu gibt. Wie lang der Test in den sechs Ländern sein wird, ist unbekannt, Adam Mosseri, Head of Newsfeed bei Facebook, spricht jedoch von „einigen Monaten“.
Auch wenn Facebook versichert, dass es sich nur um einen Test handelt und der auch nur in den kleinen Märkten stattfindet, hat sich allfacebook.de einmal Gedanken dazu gemacht, was eine solche Verschiebung der organischen Reichweite für das eigene Unternehmen bedeuten würde und welche Konsequenzen man daraus ziehen sollte.
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