Wenn Google weiß, wofür sich die eigenen Kunden interessieren, kann das Unternehmen die Werbeanzeigen noch besser anpassen. Ein guter Grund also für den Suchmaschinenriesen, private E-Mails im eigenen Dienst Google Mail zu durchforsten. Aus Datenschutzgründen ist das allerdings ein Desaster. Nun will Google diese Praxis stoppen.
(Bildquelle Google Mail-Logo auf Tablet-Screen: Maxx Satori via Shutterstock)
Wer seine Kunden kennt, dem fällt es wahrscheinlich viel einfacher, Umsätze zu generieren. Dies gilt sowohl für den traditionellen Handel als auch für Werbetreibende. Und Google hat seit Jahren Mittel und Wege, die eigenen Kunden besser kennenzulernen. Eine gängige Methode des Suchmaschinenriesen (die bereits seit 2004 zum Einsatz kommt) war es bisher, die E-Mails der Gmail-Nutzer zu durchforsten und auf Basis der Inhalte, passgenaue Werbeanzeigen auszuspielen.
Kommentar schreiben