Weil ihre Werbeanzeigen neben extremistischen Inhalten angezeigt wurden, haben zahlreiche Weltmarken ihre Google-Ads auf Eis gelegt. Für Google ist das ein Super-Gau. Das Unternehmen hat umgehend Verbesserungen angekündigt.

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Videos, in denen sich Islamisten, Homophobe und Rechtsextreme äußern... und daneben Werbeanzeigen von Weltmarken. Diese Problematik hatte die britische Tageszeitung The Times vor rund einer Woche behandelt und eine ganze Reihe an Unternehmen dazu veranlasst, Konsequenzen zu ziehen: Mehr als 250 Marken haben ihre Google-Ads vorerst auf Eis gelegt, wie die Tageszeitung nun berichtet. Es sind große Namen, die da ihre Werbeanzeigen über Google gestoppt haben: Volkswagen, Toyota, O2, L'Oréal, McDonald's und die BBC gehören zu ihnen.
Für Google ist das ein herber Schlag. Der Gesamtwert der Verträge, die nun ausgesetzt wurden, soll sich auf über 50 Millionen Pfund (57,7 Millionen Euro) im Jahr belaufen. Dabei ist das Werbegeschäft die wichtigste Einnahmequelle für das Unternehmen. Einem Bericht der FAZ zufolge soll Alphabet, die Mutter von Google und YouTube, in diesem Jahr Werbeeinnahmen in Höhe von 73 Milliarden Dollar weltweit einnehmen – sagt zumindest eine Prognose.
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