Google will stärker gegen falsche Informationen und Hassbeiträge vorgehen. Dazu hat das Unternehmen neue Richtlinien für seine Qualitätsprüfer vorgestellt. Sie sollen die Inhalte nun kennzeichnen, damit der Google-Algorithmus sie besser erkennen kann.

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Die Qualitätsprüfer von Google sollen in Zukunft gezielt gegen Webseiten vorgehen, auf denen sich beleidigender, hasserfüllter oder inkorrekter Inhalt befindet. Das Unternehmen hat dafür laut Heise Online neue Richtlinien für die Prüfteams umgesetzt, die entsprechende Websites als „offensive“ (beleidigend) kennzeichnen sollen. Der Google-Algorithmus könne dann derartige Websites besser erkennen und abwerten. In den Suchergebnissen ist die Seite dann erst auf den hinteren Plätzen zu finden – gelöscht wird sie von Google aber nicht.
Dem Google-Entwickler Paul Haahr zufolge seien nur 0,1 Prozent der Suchergebnisse von den neuen Richtlinien betroffen. Trotzdem sei es ein „wichtiges Problem“, dem Google sich damit widmet. Die neuen Maßnahmen richten sich auch gegen sogenannte „Fake News“, gefälschte Meldungen, die den Anschein von seriösen Nachrichten haben und oft brisante Themen behandeln. Google meidet diesen Begriff allerdings bewusst, weil er zu vage sei, erklärt Haahr.
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