Werbeanzeigen zu schalten, ist mittlerweile recht einfach. Tools und Systeme sind inzwischen so ausgereift, dass selbst die kleinsten Unternehmen und Händler für sich werben können. Doch ohne Auswertung der geschalteten Anzeigen, wissen die Werbetreibenden nicht, worauf die Nutzer wirklich klicken und wo noch Optimierungsbedarf ist. Und aus diesem Grund will Google den Werbetreibenden noch mehr Einblicke gewähren.
Für Werbetreibende legt sich Google stets richtig ins Zeug. Das zeigt sich auch bei der jüngsten Branchenveranstaltung in Dublin, denn wie t3n berichtet, hat der Konzern bei der „Doubleclick Leadership Summit“ Neuerungen für Werbetreibende präsentiert. So sollen Unternehmen und Händler auf Basis einer neuen Programmierschnittstelle für den Google Chrome-Browser zum Beispiel nachverfolgen können, ob eine Anzeige überhaupt im Blickfeld des Nutzers war oder nicht.
Diese neue Javascript-Schnittstelle von Google mit dem Namen „Intersection Observer“ sei sowohl für die Auswertung mobiler Anzeigen als auch für Anzeigen auf Desktop-Basis konzipiert. Mit ihr soll es möglich sein, die Sichtbarkeit der geschalteten Anzeigen genau zu messen. „Die in den Chrome-Browser integrierte API soll alle Video- und Display-Formate abdecken können und zudem schnelleres Surfen ermöglichen und weniger Strom verbrauchen“, schreibt t3n mit Verweis auf den Doubleclick-Blog von Google.
Kommentar schreiben