Die Streitigkeiten zwischen Google und der Europäischen Union spielen sich auf vielen verschiedenen Ebenen und zu vielen verschiedenen Punkten ab. Nun hat das Unternehmen wieder einmal einem älteren Vorwurf – dem Missbrauch der Marktmacht in der Websuche – widersprochen. Dabei geht es vor allem um den Bereich Shopping.

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Google hat auf Vorwürfe der EU-Kommission, dass das Unternehmen in seiner Websuche Wettbewerber benachteilige und seine eigenen Dienste bevorzuge, reagiert und diese erneut abgewiesen. Wie Spiegel Online berichtet, erklärte Google gegenüber der Kommission, dass das Vorgehen im Interesse der Nutzer sei und den Wettbewerb nicht verzerre. Der Streit um den Missbrauch der Marktmacht führt das Unternehmen aus Mountain View schon länger gegen die EU-Kommission – im aktuellen Fall geht es vor allem um die Shopping-Suche. Dort soll Google nach Ansicht der EU-Kommission Wettbewerber wie Preissuchmaschinen benachteiligen.
Google holt in seiner Antwort auf die Vorwürfe der Kommission selbst zum Gegenschlag aus. Die Brüsseler Behörde berücksichtige etwa nicht die Rolle von Amazon und damit die Art, wie die meisten Menschen tatsächlich online einkaufen. Schließlich hätten Studien gezeigt, dass viele Online-Shopper zunächst auf Amazon nach Produkten suchen, auch wenn sie am Ende nicht bei dem Unternehmen kaufen sollten. Lediglich rund 14 Prozent der Nutzer erkundigten sich demnach bei Google und nur etwa sieben Prozent nutzen überhaupt Preissuchmaschinen.
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Und diese AdWords Kampagnen bringen schlichtweg zumindest für meinen Versandhandel keinen messbaren Nutzen, sprich Käufer. Im Gegenteil, der Preiskampf wird zusätzlich von Amazon und Ebay auf eine andere Plattform übertragen.
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