Bislang galt bei Google der Grundsatz, dass Werbe-Tracking und die personenbezogenen Daten der Nutzer strikt getrennt werden. Doch damit hat das Unternehmen in diesem Sommer offenbar relativ ruhig Schluss gemacht. Die Änderung in den Nutzungsbedingungen dürften den wenigsten Nutzern aufgefallen sein.

Google will die ausgelieferten Werbeanzeigen immer besser auf die Zielgruppe zuschneiden. Schließlich ist das Werbegeschäft einer der wichtigsten Pfeiler des Unternehmens und wenn die Werbeanzeigen besonders erfolgreich sind, spült das auch mehr Geld in die Kassen von Google. Um die Werbung noch besser auf die Nutzer zuzuschneiden, hat Google einen Grundsatz jetzt abgeschafft.
Denn bislang hat Google sein Werbe-Tracking und die personenbezogenen Daten der Nutzer strikt getrennt. Doch mit einem Update der Nutzungsbedingungen ist damit Schluss. Google nutzt nun auch die personenbezogenen Daten aus seinen Services, um die Werbung besser auf die Nutzer zuzuschneiden, wie Propublica berichtet. Demnach verwende das Unternehmen den Nutzernamen und sämtliche Informationen, die Google über seine Kunden sammelt.
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