Ein neues Kapitel in Sachen Politik gegen Internet: Peter Hauk, Verbraucherschutzminister von Baden-Württemberg, forderte nun, dass in den sozialen Medien nur noch Deutsch gesprochen werden soll. Derweil planen mehrere Bundesländer eine gesetzliche Pflicht zur schnellen Herausgabe von sensiblen Daten. Update: Facebook weist die Vorwürfe, nicht schnell genug auf behördliche Anfragen zu reagieren, zurück.

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Wieder einmal eine neue Forderung aus dem Lager der Politik an das Internet, die man wohl nur mit einem leichten Kopfschütteln beantworten kann: Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) forderte nun: „Wer in unserem Land lebt, sollte in der Landessprache kommunizieren. Das gilt auch für soziale Medien.“ Dieser Appell richtet sich, wie bei t3n.de zu lesen, vor allem an muslimische Bürger. Sie, so meint Hauk, „bewegen sich im Internet häufig nur innerhalb der türkischen Community“.
Vor allem türkischstämmige Eltern benötigen nach Ansicht des CDU-Politiker eine „intensive Medienbildung“, damit sie besser verstehen, was ihre Kinder online machen. Hauk setze sich deshalb dafür ein, dass entsprechende Kurse in Schulen angeboten werden, in denen Eltern Medienerziehung lernen. Eine Ministeriumssprecherin erläuterte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, dass Hauks Forderung verhindern solle, dass der innertürkische Konflikt in Deutschland über das Internet weiter ausgetragen wird.
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