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Spam-Bekämpfung führt zu Problemen

Veröffentlicht: 03.06.2016
imgAktualisierung: 03.06.2016
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
03.06.2016
img 03.06.2016
ca. 2 Min.
Im Kampf gegen Spam fährt der Internet-Provider United Internet schärfere Geschütze auf. Doch das bereitet in der Praxis auch Probleme.


Spam kann großen Schaden anrichten: Sie können schädliche Anhänge wie Viren enthalten oder auch Teil gefährlicher Phishing-Kampagnen sein. Viele sind sich einig, dass daher der Kampf gegen Spam eine wichtige Aufgabe ist. Doch in der Praxis hat sich nun gezeigt, dass es dabei auch zu Schwierigkeiten kommen kann.

Kampf

(Bildquelle Kampf gegen Spam: alphaspirit via Shutterstock)

1&1, GMX und Web.de gehören hierzulande zu den bekanntesten Internetanbietern bzw. Plattformen. Sie alle sind Töchter von United Internet, einem der größten Internet-Provider in Europa. Und genau diese Muttergesellschaft hat sich auf die Fahne geschrieben, Spam den Kampf anzusagen. Zu diesem Zweck hat United Internet seine „Richtlinien für die Entgegennahme von E-Mails für Kunden von 1&1, Web.de und GMX verschärft“, schreibt Heise.

Auch seriöse E-Mails und Newsletter können geblockt werden

Der Provider habe mittlerweile bestätigt, dass das Sender Policy Framework (SPF) aktualisiert wurde. Dieses Verfahren soll verhindern, dass die Absenderadresse einer E-Mail gefälscht wird, indem ausschließlich E-Mails angenommen werden, die eine übereinstimmende Absenderadresse und Versand-Domain vorweisen können. Über diesen Schritt wurden die Kunden im Vorfeld allerdings nicht in Kenntnis gesetzt, wodurch es zu zahlreichen Beschwerden kam. Dabei klagten die Nutzer über nicht zugestellte E-Mails.

Da es im Zuge des SPF-Verfahrens aber auch passieren kann, dass seriöse E-Mails geblockt werden, ist dieses nicht unumstritten. Die Änderungen von United Internet sind – so das Unternehmen – von dauerhafter Natur, sodass die Unternehmen selbst darauf achten müssen, dass alle potenziellen Fehlerquellen ausgemerzt und beispielsweise die Versand-IPs der Maildienstleister bei sich in der Domain hinterlegen werden. Nur durch aktives Zutun können in Problemfällen weitere Schwierigkeiten verhindert werden.

Veröffentlicht: 03.06.2016
img Letzte Aktualisierung: 03.06.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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