Google reagiert mit einem großen Schritt auf das neue Nutzerverhalten, bei dem Smartphones und andere mobile Endgeräte eine große Rolle spielen. Das Unternehmen hat nun eine Vielzahl von Neuerungen für AdWords vorgestellt, mit dem Werbetreibende für die Mobile-First-Welt gerüstet werden sollen.

(Bildquelle Smartphones: nenetus via Shutterstock)
Google hat sein Denken hinsichtlich seiner Werbe- und Analytics-Produkte grundlegend umgestellt. Das Unternehmen hat deshalb auf seinem Performance Summit eine Vielzahl von Neuerungen vorgestellt, die für die Mobile-First-Welt ausgelegt sind und damit auf das veränderte Nutzerverhalten reagieren. Denn für viele Menschen gehört das Smartphone inzwischen zum festen Bestandteil des Lebens, das Internet wird vermehrt von unterwegs aus genutzt. Google verzeichnet nach eigenen Angaben inzwischen die Hälfte aller Suchanfragen von mobilen Endgeräten aus.
Um Werbetreibenden dabei zu helfen, in dieser Mobile-First-Welt erfolgreich zu sein, hat Google die AdWords nun grundlegend umgestaltet und sämtliche Prozesse neu erdacht. Im Frühjahr dieses Jahres hatte Google die Werbeanzeigen auf der rechten Seite von den Suchergebnissen in der Desktop-Ansicht entfernt. „Das hat den Weg für uns geebnet, um die größten Veränderungen unserer Text-Ads seit dem Start von AdWords vor 15 Jahren durchzuführen“, erklärt Google nun.
So will Google in diesem Jahr die Expanded Text-Ads vorstellen, die für die Display-Größen der beliebtesten Smartphones optimiert sind. Die Expanded Text-Ads sollen den Werbetreibenden mehr Platz bieten, um mehr Informationen über Produkte und Dienstleistungen unterzubringen. Die Änderungen umfassen dabei:
- Überschriftenlänge wird von 25 auf 30 Zeichen erhöht
- Beschreibungen werden von zwei 35-Zeichen-Zeilen auf eine 80-Zeichen-Zeile verlängert
- Google zieht die Display-URL automatisch von der finalen URL. Damit sollen Tippfehler oder Unterschiede zwischen der Display- und der Landingpage-URL vermieden werden, die zur Ablehnung der Anzeige führen.
Erste Tests hätten gezeigt, dass die neuen Text-Ads zu Click-Through-Raten führen, die im Vergleich zu den aktuellen Text-Ads um 20 Prozent höher liegen. Die Änderung will Google noch in diesem Jahr durchführen und rät Händlern und Werbetreibenden dazu, sich bereits auf die neuen Formate einzustellen.
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