Günstige Adwords-Kampagnen nutzen
Auch wenn die Studie darauf verweist, dass das Suchanzeigenprogramm Google Adwords in puncto Traffic verliert (9,3 Prozent 2014 auf 7,4 Prozent 2015), sollte man diese trotzdem nicht außer Acht lassen. Gerade im September und Oktober ist der Wettbewerb um die potenziellen Kunden noch nicht ganz so stark ausgeprägt wie im November und Dezember. Entsprechend sind die Klick-Preise noch vergleichsweise gering. Hier lohnt sich die Überlegung, aufgrund der niedrigeren Klickpreise neben den normalen Adwords-Anzeigen auch die Product Listing Ads (PLA) von Google Shopping zu buchen.
Natürlich bleiben die Preise nicht so niedrig. Sorgen Sie also dafür, dass genügend Budget vorhanden ist. Aus diesem Grund sollten die Budgeteinstellungen regelmäßig, wenn nicht sogar täglich, überprüft werden. Wenn sich bereits die Kampagnen abzeichnen, die besser laufen als andere, sollten sie das entsprechende Budget weiter anheben.
Wer für Weihnachtsgeschenke wirbt, sollte auch die Werbeanzeigen entsprechend anpassen. Sollten Kampagnen aus dem letzten Jahr noch vorhanden sein, macht es durchaus Sinn, sich diese noch einmal genau anzusehen. Werten Sie die Daten aus. So haben Sie auch die Möglichkeit realistische CPC-Gebote für die Keywords zu identifizieren, wodurch die Höhe des Budgets besser festgelegt werden kann.
Inhaltlich sollte bei den Anzeigen Wert auf Ihren USP gelegt werden. Erklären Sie den Usern, warum sie sich für Ihren Shop entscheiden sollen. Wie die Online Solutions Group erklärt, können Kunden auch mit Kaufanreizen („Heute versandkostenfrei bestellen!“) oder durch andere Sonderangebote zum Einkauf animiert werden.
Wer zudem über die Möglichkeit verfügt, Produkte auch im stationären Geschäft zu verkaufen, sollte auch einen Blick auf seinen Eintrag bei Google werfen. Über Google My Business können Sie alle relevanten Unternehmensangaben (wie Adresse und Öffnungszeiten) anlegen, welche dann in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google+ erscheinen.
Fazit
Die Vorbereitungen in den Bereich SEO und SEA sollten jetzt beginnen. Denn noch ist die Nachfrage gering und es ist noch Zeit, um sich ausführlich Gedanken über neue Landingpages und Werbe-Kampagnen zu machen. Warten Sie aber nicht zu lang mit der Umsetzung und nutzen Sie vor allem beim SEA die jetzt noch niedrigen Klick-Preise um sich in die Köpfe der Kunden zu bringen.
In dieser Reihe sind erschienen:
Teil 1 - Weihnachtsvorbereitungen im Online-Handel: Der frühe Vogel fängt den Wurm
Teil 3 - Weihnachtsvorbereitungen im Online-Handel: Beim Design ist weniger mehr
Teil 4 - Weihnachtsvorbereitungen im Online-Handel: Wenn die Logistik wie am Schnürchen läuft
Teil 5 - Weihnachtsvorbereitungen im Online-Handel: Facebook, Twitter und der Weihnachtsmann
Teil 6 - Gastartikel: Weihnachtsvorbereitungen bei Etsy
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