Die Ära Thilo Weichert ist zwar vorbei, doch die Datenschützer von Schleswig-Holstein halten seinen Kurs bei. Seine Nachfolgerin Marit Hansen will den Kampf gegen Facebook und Google weiterführen und rät Nutzern, sich nach anderen Angeboten umzusehen.

(Bildquelle Datenschutz: Maksim Kabakou via Shutterstock)
„Was Facebook macht, ist in großem Maße datenschutzrechtlich unzulässig.“ – Klare Worte von Marit Hansen, der neuen Landesdatenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein. Sie ist die Nachfolgerin von Thilo Weichert, dem vermutlich bekanntesten Datenschützer der Bundesrepublik, der sich völlig dem Kampf gegen Facebook, Google und Co. verschrieben hatte. Hansen erklärte nun laut heise online gegenüber der dpa, dass auch sie diesen Kampf weiterführen werde.
Das Verhältnis der großen Internet-Unternehmen zur Kieler Datenschutzbehörde sieht Hansen inzwischen auf einem guten Kurs. Viele Unternehmen seien mittlerweile daran interessiert, vertrauenswürdigere Kanäle herzustellen und nehmen sich der Kritik der Datenschützer an. „Sie sind ja daran interessiert, dass ihr Geschäft auch in Europa gut läuft“, so Hansen. „Wir werden nicht mehr ignoriert, wie es ganz am Anfang der Fall war.“
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