Das Vorurteil des männlichen, sozial unfähigen Gamers ist ausgeräumt. Videospiele sind inzwischen im Alltag angekommen, der Großteil der jungen Deutschen „zockt“. Das ist auch für die Werbeindustrie interessant, lässt sich doch so ein Großteil der Menschen erreichen. Doch dabei gibt es einige Punkte zu beachten.

Acht von zehn Deutsche unter 30 sind Gamer, inzwischen spielt auch jede dritte Frau in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Studie des IT-Branchenverbandes BITKOM. Videospiele sind also kein Nischenprodukt mehr – Spieler keine Sonderlinge, die in dunklen Räumen vor den Bildschirmen hocken. Auch die ältere Generation in Deutschland entdeckt das Medium Videospiel: Fast jeder Zweite zwischen 30 und 49 „zockt“ regelmäßig. Die Reichweite von Videospielen ist also beachtlich. „Games sind endgültig vom Nischenphänomen zum alltäglich genutzten Unterhaltungsmedium geworden“, sagt Dr. Christian P. Illek vom BITKOM-Präsidium.
Der größte Anteil der gespielten Games sind die sogenannten Casual Games. Jeder kennt sie: Kleine Spiele für Zwischendurch, die keiner großen Erklärung bedürfen. Tetris ist ein Paradebeispiel für diese Art von Spielen. Besonders im Internetbrowser und auf mobilen Endgeräten sind diese Gelegenheitsspiele sehr beliebt. Etwa die Hälfte der Gamer spielt laut der BITKOM-Studie auf dem Smartphone – das sind etwa 11 Millionen Menschen.
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