Der Begriff „Prompting“ ist im Arbeitsalltag angekommen. Prompten bedeutet übersetzt etwa so viel wie „initiieren, anspornen und inspirieren“. In einer digitalen Welt, die von generativer KI vorangetrieben wird, ist gutes Prompting zu einer entscheidenden Kompetenz für effizientes Arbeiten geworden. Aber was bedeutet Prompting in der Praxis und wie formuliert man einen guten Prompt?
Um das volle Potenzial von KI-Tools auszuschöpfen, werden andere Arten von Fragen und Aufgaben benötigt. Wenn man lernt, die richtigen Fragen zu formulieren, können Tools wie Gemini zu unschätzbaren Sparringspartnern werden, die die Fantasie anregen, die Produktivität steigern und Ideen zum Leben erwecken.
Oft wird Googles KI-Tool Gemini wie eine Suchmaschine verwendet. Aber während sich Suchmaschinen gut für Fakten und Links eignen, sind KI-Tools wie Gemini eher explorativer Natur. Sie sind hervorragend dafür geeignet, um große Mengen an Informationen über Branchen, marktspezifische Daten und Erkenntnisse, Nutzerverhalten und Verbrauchergewohnheiten zusammenzufassen und in leicht verdauliche Informationen zu verwandeln. Im neuesten Gemini Pro 1.5 Modell können einzelne Dokumente von bis zu 1.500 Seiten hochgeladen werden. Das bedeutet, dass 1.5 Pro riesige Informationsmengen auf einmal verarbeiten kann – darunter eine Stunde Video, elf Stunden Audio, Codebases mit über 30.000 Zeilen Code oder über 700.000 Wörter. In unserer Forschung haben wir auch bis zu 10 Millionen Token erfolgreich getestet.

Kommentar schreiben