Der Suchmaschinenkonzern blockierte im Jahr 2023 insgesamt 5,5 Milliarden Werbeanzeigen – was einem Durchschnittswert von 9.000 Ads pro Minute entspricht. Zudem wurden 6,9 Milliarden Anzeigen eingeschränkt. Beide Werte haben sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals erhöht.
Denn: Wer auf Google Werbung schaltet, muss sich an bestimmte Regeln halten. Mit den umfangreichen Richtlinien für Werbetreibende will das Unternehmen nach eigenen Aussagen seiner Verantwortung nachkommen, ein gesundes, werbefinanziertes Internet aufrechtzuerhalten. „Unser Ziel ist es, betrügerische Anzeigen zu erkennen und entsprechende Konten zu sperren, bevor sie auf unsere Plattformen gelangen, oder sie sofort zu entfernen, sobald sie entdeckt werden“, führt Duncan Lennox, verantwortlich für das Thema Ads Privacy and Safety bei Google, im Blogpost zum aktuellen „Ads Safety Report“ aus.
Demnach sperrte Google wegen schwerwiegender Verstöße gegen die eigenen Richtlinien im letzten Jahr auch 12,7 Millionen Konten von Werbetreibenden – im Übrigen fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Des Weiteren hat das Unternehmen die Schaltung von Anzeigen auf mehr als 2,1 Milliarden Publisher-Seiten blockiert oder eingeschränkt.
Möglich sei eine effiziente Bearbeitung bei Verstößen vor allem durch KI-gestützte Systeme – die Google bereits seit vielen Jahren einsetzt und die ebenso lange darauf trainiert wurden, die regelwidrigen Inhalte zu identifizieren.
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