TikTok Shop ist eine große Konkurrenz für Temu und Co.
Und wenn man sich mal anschaut, was in China passierte, als TikTok Shopping-Funktionen integrierte, sieht man, dass das Unternehmen dadurch Konkurrenten wie Tmall und Co. ganz schnell knapp 30 Prozent des Umsatzes streitig machen konnte.
Unternehmen wie Meta wollen von dem Erfolg natürlich auch etwas abhaben. Das Problem ist aber, dass oft nur auf Trends aus China reagiert wird. Das sieht man leider in immer mehr Wirtschaftsfeldern, siehe beispielsweise auch die E-Mobilität, dass die asiatischen Player uns ein wenig vor sich hertreiben.
Können auch kleine Marken mit Social-Commerce durchstarten oder benötigt man für den Start bereits eine große Followerschaft?
Wenn man gute Leute hat, die guten Content produzieren, kann man mithilfe bestehender Social-Media-Plattformen relativ schnell eine große Reichweite generieren. Ganz ohne eigene Followerschaft wird es zum aktuellen Zeitpunkt noch eher schwierig.
Aber gerade kleine E-Commerce-Unternehmen sind dann ja oft auch auf Marktplätzen wie Otto unterwegs und können dann natürlich auch unsere Live-Shopping-Funktionen nutzen. Aber man sollte sich auch nicht davor scheuen, den eigenen Shop direkt zu nutzen. Auf diesem hat man ja, idealerweise, bereits einen stabilen Traffic und kann diesen dann einfach auf die eigenen Social-Commerce-Elemente seines Shops umleiten, beispielsweise eben Live-Shopping, Mediatheken oder Feeds mit Shoppable Clips. Das sind kurze Videos, in denen Produkte vorgestellt und direkt verlinkt werden. Also wie Live-Shopping, nur kürzer und aufgezeichnet.
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