Instagram zeigt deutlich stärkere Interaktionsrate
Zwar konnte die Interaktion auf Facebook im Vergleich zum ersten Quartal leicht zulegen, der Jahresvergleich zeigt jedoch einen Rückgang um 15 Prozent. Auf 1.000 Impressionen bezogen erzeugten Anzeigen hier im Schnitt lediglich 5,2 Interaktionen. Vor allem Anzeigen aus den Branchen Industrie (9,79) und Unterkünfte (9,04) erhalten auf Facebook stabile Interaktionen. Die Bereiche E-Commerce (2,8), Einzelhandel (3,64) und Fashion (3,9) ließen dagegen deutlich nach.
Deutlich besser sieht es dagegen für die Plattform Instagram aus. Anzeigen konnten im zweiten Quartal bei 1.000 Impressionen mit knapp 32 Interaktionen punkten. Besonders gut liefen dabei Anzeigen für Getränke im Allgemeinen (47,37 Interaktionen) sowie Alkohol (46,83 Interaktionen). Die Software-Branche konnte im Schnitt 45,11 Interaktionen hervorrufen. Anzeigen für E-Commerce (22,81) und Einzelhandel (12,71) mussten dagegen auch hier zurückstecken, ähnlich wie der Telekommunikationssektor.
Auch gegenüber TikTok zeigt sich Instagram weiterhin beliebter bei vielen Marketingabteilungen. Die Analyse von 330 Marken, die jeweils einen Account auf Instagram wie auch TikTok betrieben, zeigte, dass diese mehr als doppelt so häufig auf Instagram posteten. Grundsätzlich konnten die Interaktionsraten beider Plattformen aber weiter wachsen.
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