Werbung in sozialen Netzwerken wie TikTok, YouTube, Facebook oder Instagram gewinnt angesichts der Verlagerung des Shoppings ins Netz weiter an Bedeutung. Nicht verwunderlich, lassen sich über diese Kanäle doch besonders viele Kundinnen und Kunden ansprechen. Die Relevanz der Online-Werbung spiegelt sich auch in den Werbeeinnahmen der großen Anbieter der Plattformen wider: Googles Werbegeschäft wuchs im letzten Quartal des Jahres 2021 um 36 Prozent auf satte 43,3 Mrd. Dollar, bei Meta stiegen die Werbeeinnahmen im dritten Quartal 2021 um ein Drittel auf von 28,3 Mrd. Dollar – und machen damit den Großteil des Umsatzes aus. Allerdings lässt die Konkurrenz auch die Preise steigen.
Wie die Social-Ads-Agentur ZweiDigital jetzt in einer Analyse von Performance-Daten von etwa 5.000 Facebook- und Instagram-Kampagnen ihrer eigenen Kunden ermittelte, wird auch in diesem Jahr das Werben auf den Kanälen teurer. Als Datenbasis der Untersuchung dienten mehrere Millionen Klicks und Impressionen aus den Kampagnen, die ein Gesamtbudget im Millionenbereich umfassen. Untersucht wurden die gängigen Kennzahlen „Kosten für einen Klick“ (CPC, Cost-per-Click) und der „Tausend-Kontakt-Preis“ (CPM, Cost-per-Mille). Letzter bestimmt, wie viel Werbetreibende für 1.000 Einblendungen seiner Werbung zahlen. Die Entwicklung der Werte hat die Agentur auf ihrem Blog veröffentlicht.

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