Wie baut man Vertrauen zwischen einer Marke und den Menschen auf? Ein wichtiger Hebel kann dabei Marketing mit Purpose sein. Was das genau bedeutet und warum das Konzept für Microsoft Advertising so wichtig ist, erklärt Yaravi Lopez-Petersen im Interview. Außerdem legt sie dar, warum inklusives Marketing für Unternehmen nicht nur gut, sondern auch lukrativ ist und wie man das Thema richtig angeht.
Was bedeutet Marketing mit Purpose und wie ist Microsoft Advertising auf das Konzept gestoßen?
Yaravi Lopez-Petersen: Microsoft Advertising hat Kunden begleitet, um zu verstehen, wie Marken Vertrauen aufbauen können. Wir haben dahingehend zwei umfassende Forschungsstudien erstellt, die für das, was heute als Marketing mit Purpose bekannt ist, von entscheidender Bedeutung waren: Acceleration of Brand Performance through Trust Love und The Psychology of Inclusion and the Effects in Advertising. Aus diesen zwei Studien, gepaart mit der Erfahrung unserer Kunden und Daten Dritter, wurde Marketing mit Purpose.
Bei Marketing mit Purpose geht es darum, Vertrauen zwischen Marke und Menschen und somit eine authentische Beziehung zwischen ihnen aufzubauen. Das beginnt mit der Achtung des Rechts auf Privatsphäre, die einen positiven Einfluss auf die Bildung des Markenwertes (Brand Equity) hat, geht aber auch weit darüber hinaus: Es zeigt Marketingmaßnahmen auf, die die Rolle von Verantwortung, Werten und Inklusion in der Unternehmenswerbung berücksichtigen, damit sich Menschen anerkannt und respektiert fühlen – sozusagen ein „Das bin ich“-Gefühl bei der Werbebetrachtung erzeugen. Marketing mit Purpose soll dabei unterstützen, eine Marke aufzubauen, die im Leben der Menschen willkommen ist, indem Unternehmen die Werte ihrer Zielgruppe achten, inklusiv werben und echtes Vertrauen gewinnen. Und aus genau diesem Vertrauen wird schlussendlich Loyalität – wenn man die Werte seiner Kunden in seine Unternehmensbotschaften integriert und authentisch in der Kommunikation agiert.

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