Spaßige Wahltools: Laschomat, Postillomat und Musikomat
Wer sich durch alle Wahlomaten geklickt hat, darf sich dann etwas Entspannung mit den heitereren Versionen gönnen.
Wer wissen will, mit welcher Partei er oder sie in Sachen Hits auf einer Wellenlänge liegt, sollte den Musikomat des Musikstreamingdienstes Deezer ausprobieren. Die Parteien haben auf Fragen mit Musik-Titeln geantwortet. Im Musikomat heißt es dann unter anderem: „Wenn der Klimawandel „Hot in Here“ von Nelly wäre, was wäre Dein Song für die Mobilitätswende?“ Am Ende kommt man als „Belohnung“ zu den offiziellen Deezer-Playlists der Parteien – die der SPD soll dabei von Kevin Kühnert stammen.
Das Satireportal Postillon hat ebenfalls eine eigene Version des Wahlomaten gestartet und fragt dabei unter anderem, ob der Staat verstaatlicht werden solle. Macht Spaß!
CDU-Fans dürfte es weniger erfreuen, alle anderen dürften beim Laschomat zumindest mal grinsen – oder sogar so lachen wie bei Laschets unseligem Auftritt bei der Flutkatastrophe. Die Seite fragt den Nutzer nach einem ihm wichtigen Thema und lässt dann reale zufällige Zitate von Armin Laschet erscheinen, die gemeinsam mit einem Bild des CDU-Kandidaten zu einer Grafik gemacht und via Social Media geteilt werden können. Das Projekt wurde von der Marketingagentur Visualtech umgesetzt – ob deren Geschäftsführer Linus Junginger und Michael Ziegler einer Partei nahestehen, ist unklar. Den beiden anderen KanzlerkandidatInnen Baerbock und Scholz dürfte der Laschomat aber sicher nützen. Apropos Scholz: Es gibt auch einen „Scholzomaten“ – das ist allerdings keine lustige Webseite, sondern ein wenig schmeichelhafter Spitzname für den SPD-Mann, der ihm wegen seiner teils inhaltsleeren Ausdrucksweise verliehen wurde.
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