1. Countdown als trügerisches Druckmittel im E-Commerce
2. Formen von Dark Patterns: Vorgetäuschte Knappheit und versteckt hinzugefügte Artikel
3. Gefahr durch Dark Patterns vor allem bei der Online-Reisebuchung
4. Warum sind Dark Patterns nicht verboten?
Online-Nutzer werden durch bestimmte Tricks und Muster auf Webseiten von den Unternehmen dazu verführt, Dinge zu machen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Wir zeigen, wo diese Dark Patterns zum Einsatz kommen, worin die Gefahren liegen und wie man ihnen ausweichen kann.
Wer zuletzt online auf vielen verschiedenen Webseiten unterwegs war, kennt die Nerv-Situation mit den jeweiligen Cookie-Bannern: Ein riesiges Feld mit zig Optionen und Feldern; man scrollt, liest – und klickt schließlich entnervt das vermeintlich „beste“ Feld an – vielleicht, weil es ganz oben stand oder anderweitig hervorgehoben wurde. Glückwunsch, in die Falle getappt! Denn im schlechtesten Fall ist der Webseiten-Besucher einem sogenannten Dark Pattern („dunkles Muster“) auf den Leim gegangen. Was klingt wie ein Science-Fiction-Film, ist in Wirklichkeit eine Palette an ausgeklügelten Methoden und Designs auf Webseiten und in Apps, die Nutzer dazu bringen sollen, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht wollen – im Fall der Cookie-Banner etwa, mehr Daten preiszugeben. „Nicht immer ist der grüne Button der, der meinen Verbraucherinteressen am nächsten kommt“, warnt Jenny Häußer von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
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