Smartphones begleiten uns konstant im Alltag, immer öfter auch beim Shopping im Netz – die Corona-Pandemie hat dies noch zusätzlich befördert. Allerdings kaufen sieben von zehn potenziellen Kunden, die per Handy oder Tablet mit der Produktsuche beginnen, letztlich kein Produkt, zeigt etwa die Google-Studie „Mobile pains & incremental gains“. Die Gründe seien, so Google, „beim überwältigenden Großteil“ der User eine schlechte mobile Nutzererfahrung.
Um Webseiten, die eine vergleichsweise reibungslose Nutzung ermöglichen, verstärkt auch in der Google-Suche anzuzeigen, gehen mit dem sogenannten Page Experience Update spätestens ab Juni neue Faktoren ins Google-Ranking ein: Die sogenannten Core Web Vitals – drei Metriken, die messen, wie schnell die Webseite lädt (Largest Contentful Paint, LCP) oder auf Interaktionen reagiert (First Input Delay, FID) oder inwieweit sich das Layout verschiebt (Cumulative Layout Shift, CLS).
Allerdings würden aktuell mehr als 97 Prozent der Websites in der deutschen Desktop-Suche und mehr als 85 Prozent in der mobilen Suche die drei Core Web Vitals Scores nicht erfüllen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Search- und Content-Marketing-Plattform Searchmetrics, für die zwei Millionen Websites in den Top 20 der Google-Suchergebnisse in Deutschland, den USA und Großbritannien analysiert wurden. Diese Seiten riskieren, dass ihre Rankings ab Juni negativ beeinflusst werden, lautet die Warnung der Suchmaschinenmarketing-Experten.
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