Im Online-Werbegeschäft verwenden Unternehmen zahlreiche, individuelle Daten von Nutzern im Internet, um ihnen die relevantesten Anzeigen zu präsentieren und so Verkaufszahlen zu optimieren. Das aber könne im Sinne des Schutzes der Privatsphäre nicht so weitergehen, findet – ausgerechnet – Google. Der Konzern, der einer der größten Anbieter von Online-Anzeigen ist und über diese das meiste Geld einnimmt – eben auch mit Anzeigen, deren Schaltung anhand von Nutzerdaten optimiert wurde. Im letzten Quartal machte Mutterkonzern Alphabet allein mit den Werbeeinnahmen über die Google-Suche 31,9 Milliarden US-Dollar Umsatz.
Deshalb scheint es nicht recht ins Bild zu passen, dass Google Anfang März bekannt gab, künftig auf personalisierte Werbung, die auf Third Party Cookies (3P-Cookies) basiere, verzichten zu wollen. Genau genommen erklärte Google, innerhalb des hauseigenen Browsers Chrome die Cookies von Drittanbietern ab 2022 nicht länger zu unterstützen. Was hat es damit auf sich? Und worauf müssen sich Werbetreibende in Zukunft einstellen?
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