Influencer Marketing ist einer der wichtigsten Trends im Online-Marketing. Das Unternehmen HypeAuditor analysiert Influencer und hilft Unternehmen bei der Umsetzung von Influencer-Marketing-Kampagnen. Im Interview erklärt CEO Alex Frolov Tricks und das Image-Problem der Branche, wie viele Instagram-Follower wirklich echte Menschen sind, worauf Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Influencern achten sollten und warum auch große Firmen wie Otto und About You noch Nachholbedarf haben.
OnlinehändlerNews: Influencer Marketing steht immer wieder in der Kritik, zuletzt wegen der steuerflüchtigen Influencer in Dubai. Hat die Methode ein konstantes Glaubwürdigkeits- und Imageproblem?
Alex Frolov: Ja, definitiv. Der Branche eilt im Allgemeinen ein gewisser negativer Ruf voraus, der vor allem damit zusammenhängt, dass in den Medien oft über Influencer berichtet wird, die ein oberflächliches Bild von perfektem Aussehen zeichnen oder einen besonders extravaganten Lifestyle pflegen. Die Menschen folgen ihnen gerne, verurteilen sie aber gleichzeitig für das, was sie zur Schau stellen und ärgern sich über die Tatsache, dass sie für nur einen Post auf Instagram ein ganzes Monatsgehalt bekommen. Doch dies ist nur die eine Seite der Marketing-Disziplin. Denn natürlich gibt es viele Influencer und Content Creators, die Experten in ihrer jeweiligen Nische sind. Auch sie scharen große Communitys um sich, schaffen es im Gegensatz zu ihren skandalbehafteten Kollegen aber nur selten in die Massenmedien.

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Ich sehe zwei Hebel, um dem Abwärts-Trend von Influencer Marketing entgegen zu wirken:
1) Schulung der Influencer
2) andere KPI als "Reichweite" etablieren
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